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Storage-Caches in Proxmox VE – So funktionieren Page Cache, QEMU Caches und HDD/SSD Caches

Das Lesen oder dauerhafte Speichern von Daten erfordert Zeit. Spürbar ist vor allem die Latenz, also die Zeit, die benötigt wird, um auf einen einzelnen Datensatz zuzugreifen: Bei HDDs beträgt sie ca. 5 ms, bei SSDs 10–100 µs und bei RAM 50–100 ns. Oder anders formuliert: Die Latenz einer HDD ist 100.000-mal höher als die des RAMs.

Caches im Storage-Pfad helfen, die Performance-Vorteile der schnelleren Speicherebenen zu nutzen: Mit Page-Cache, QEMU-Cache sowie HDD- und SSD-Caches gelingen Storage-Zugriffe performanter.

Wie diese Caches genau funktionieren und wie Write Barriers vor Datenkorruption im Falle eines plötzlichen Stromausfalls schützen, zeigt Werner Fischer in diesem Vortrag.

Vorkenntnisse

Für diesen Vortrag werden Linux-Grundkenntnisse vorausgesetzt. Detaillierte Kenntnisse des Linux Storage Stack sind nicht zwingend erforderlich.

Lernziele

Angesichts der aktuell hohen Speicherpreise ist es wichtig, mögliche Performance-Optimierungen wie Caches zu nutzen. Dabei muss jedoch die Datenintegrität – auch im Falle eines plötzlichen Stromausfalls – gewährleistet bleiben.

Dieser Vortrag zeigt, wie Storage-Caches in virtualisierten Umgebungen funktionieren und optimal genutzt werden.

Speaker

 

Werner Fischer
Werner Fischer ist seit 2005 im Linux-Bereich der Thomas-Krenn.AG tätig. Zu seinen bisherigen Aufgabenbereichen zählen HA-Cluster, Devops, 3rd-Level-Support, Security und Knowledge Transfer. Er hat über 1.000 Artikel im Thomas-Krenn-Wiki verfasst und einige Patches zum Linux-Kernel beigesteuert. Zudem ist er im Board of Directors des LPI sowie Mitgründer der Thomas-Krenn Linux User Group (tklug).