PRAXISBERICHT - Agentic Ops in kritischen Infrastrukturen beim Landesbetrieb IT.NRW
KI-Agenten entwickeln sich von reinen Assistenzsystemen zu operativen Akteuren in der IT-Infrastruktur: Sie analysieren Störungen, korrelieren Telemetriedaten, schlagen Maßnahmen vor und können perspektivisch selbstständig Konfigurationen ändern, Ressourcen skalieren oder Incidents beheben.
Das Beispiel beim Landesbetrieb IT.NRW zeigt, wie eine Infrastruktur aussehen muss, auf der solche Agenten auch in hochsensiblen und regulierten Umgebungen sicher betrieben werden.
Der Vortrag beleuchtet die technischen und organisatorischen Anforderungen an Agentic Ops – von Identity und Berechtigungsmodellen über Tool- und Datenzugriffe, Auditierbarkeit und Human-in-the-Loop bis hin zu Guardrails, Kill Switches und der Isolation kritischer Systeme.
Ein besonderer Fokus liegt auf den Anforderungen von KRITIS, BSI-Vorgaben und Datenschutz sowie auf der Frage, wie sich Autonomie, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle sinnvoll miteinander verbinden lassen.
Vorkenntnisse
- Grundverständnis von IT-Betrieb und IAM-Konzepten
- Grundkenntnisse zu LLMs und KI-Agenten hilfreich, aber nicht zwingend.
Lernziele
Die Teilnehmenden
- kennen die zentralen Bausteine einer sicheren Infrastruktur für Agentic Ops: Identity und Berechtigungen für Agenten, kontrollierte Tool- und Datenzugriffe, Isolation kritischer Systeme,
- können einordnen, wie Human-in-the-Loop, Guardrails, Kill Switches und Auditierbarkeit Autonomie und Kontrolle in Balance bringen,
- wissen, welche Anforderungen KRITIS, BSI-Vorgaben und Datenschutz an autonome Agenten stellen, und nehmen am Beispiel IT.NRW konkrete Umsetzungsansätze mit.